Historisches zum Moritzmarkt ANNO 1195

ANNO 1195 – Eine Zeitreise in die Epochen des Mittelalters, ist bestrebt, historische Elemente der Stadt Büren und geschichtliche Ereignisse des Fürstbistums Paderborn aufzunehmen. Im Mittelpunkte des mittelalterlichen Geschehens in den Almeauen steht der deutschlandweit bekannte Jesuit und Jurist Moritz von Büren, der letzte Freiherr von Büren, der im Jahre 1604 geboren wurde. Bereits um 800 ließ der Adelige Sidag in Siddinghausen die erste hölzerne Kirche bauen.

In der Nähe wichtiger Handel- und Heerstraßen errichteten die Edelherren zu Büren um 1150 eine Burg.  Die Brüder Berthold und Dietmar von Büren, gelten als Gründer der Stadt im Jahre 1195, wobei die erste urkundliche Erwähnung Bürens (Burenan / Buronon) bereits um Jahr 1015 erfolgte. 1243 gründeten die Edelherren in der Nähe Bürens das Zisterzienserinnenkloster Holthausen, das über vier Jahrhunderte eine der Grabstätten der Edelherren war.

Ab 1470 mehrten sich die Fehden, in die die Stadt Büren hineingezogen wurde und die deren wirtschaftliches Leben mehr und mehr erstickten. Um so schwerer fiel den Bürgern der von ihnen verlangte Dienst mit der Waffe zum Schutze des Gemeinwohls. Die Gründung der noch heute aktiven St.-Sebastian-Bruderschaft erfolgte im Jahre 1490 und die Hexenprozesse Anfang des 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts sind zwar unrühmliche, doch historische Ereignisse. 1568 wird erstmals eine hölzerne Wasserleitung erwähnt, die das Wasser in die Brunnen der Stadt (sog.„Kümpe“) leitete.

1661, nach Moritz von Bürens Tod, begann eine neue Ära in Bürens Geschichte. Der Jesuitenorden prägte fortan das Bild und die Geschichte der Stadt. 1717 bis 1728 wurde die Burg der Edelherren abgerissen, und das Jesuitenkolleg im Barockstil erbaut. Eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands ist die Jesuitenkirche „Maria Immakulata”, die von 1754 bis 1773 errichtet wurde.

Infolge der Aufhebung des Jesuiten-Ordens gingen 1773 alle Jesuiten-Besitzungen in Büren an den Paderborner Bischof und im
Zuge der Säkularisation 1803 an den preußischen Staat über. 1807 bis 1813 gehörte Büren zum französischen Königreich Westphalen von Kaiser Napoleon Bonapartes Bruder Jérôme. 1816 wurde Büren preußische Kreisstadt.

Neben vielen anderen geschichtlichen Rückblicken, erstellte auch Heinrich Schoppmeyer eine interessante geschichtliche Zusammenfassung

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